Pensionspreis

Wir berechnen den Pensionspreis für jeden neuen Pensionär individuell. Dafür brauchen wir Rassen- und Grössenangabe, die Sie uns bei Kontaktaufnahme durchgeben. Sinn macht es auch, unseren Hof vorgängig zu besuchen und sich die Anlage anzuschauen. Dann können viele weitere Fragen geklärt werden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage/Besuch. Beachten Sie, dass wir (und unsere Pensionäre) am Sonntag unseren Ruhetag haben.

Der Pensionspreis umfasst

  • Offenstall mit grosszügigen Trockenplätzen aus Ecco-Raster und Holzschnitzel
  • täglicher Weidegang von Mai bis November
  • grosse Winterweiden
  • in Absprache mit dem Besitzern verbringen die Pferde den Sommer auf der Alp (Transport inbegriffen)
  • Heu, Stroh, Haylage (je nach Fütterungsbedarf der Pferde)
  • Frühling, Sommer und Herbst: Weidegang und zusätzlich Heu oder Stroh
  • Salze und Mineralstoffe
  • bei Bedarf und besonders im Fellwechsel intensive Pflege
  • Dreimal jährlich Entwurmung
  • Organisation vorgeschriebenen Impfungen
  • Allfällige Medikamenteneingabe, Verbände etc.
  • regelmässige Barhufpflege durch unseren Hufschmied Ruedi Heinrich
  • Haftpflichtversicherung
  • Transport- und Unfallversicherung (Eta-Globe) für Pferde, die auf die Alp gehen
  • Exklusiv: Kraftfutter, Tierarztkosten

Integration

Für neu ankommende Tiere sind in jedem der drei Offenställe Integrationsboxen angegliedert, von wo aus die Neuankömmlinge aus sicherer Distanz ihre neuen Kollegen beschnuppern und erste Kontakte knüpfen können. Das Tempo der Herdeneingliederung bestimmt der Neuankömmling selbst.

Herdenhaltung

Wer seinen Schützling zu uns gibt, muss sich bewusst sein, dass er ihn in eine Herde gibt. Das ist nicht nur die natürlichste Art, Equiden zu halten, die Sicherheit der Herde und der Zusammenhalt, die eine vielköpfige Gemeinschaft ausmachen, dienen dem psychischen und physischen Wohlbefinden, da auch immer für Bewegung – sei es im Spiel oder beim Gang von Futter-Tränke-Liegeplatz-Stall – gesorgt ist.
Unsere drei Herden sind ruhig und ausgeglichen, und wir legen grossen Wert darauf, den jeweiligen Neuankömmling der passenden Herde zuzuweisen. Wir kennen unsere „Pappenheimer“ und wissen genau, wer wo hin passt. Natürlich sind unsere Fähigkeiten, was das Sozialverhalten der Herde betrifft, begrenzt. Hier spielt eben die Herdengemeinschaft, und es kann vorkommen, dass ein Pensionär mal eine Schramme, einen Kratzer oder einen Schlag abbekommt. Das Verletzungsrisiko ist aber gering. Sollte es doch etwas Grösseres sein, wird sofort der Tierarzt beigezogen und der/die Besitzerin natürlich umgehend informiert.

Aufenthaltsdauer

Bei uns leben hauptsächlich Alterspensionäre und Pferde/Ponys die durch Tierschutzstiftungen nach einem langen Leidensweg zu uns gekommen sind und bei uns ihren Lebensabend verbringen. Dadurch haben wir sehr wenig Wechsel in den Gruppen, und es entstehen wunderschöne Pferdefreundschaften.

Ferienpferde nehmen wir nur während der Monate Juli/August/September auf. Es gilt eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei Monaten.

Besuchszeiten

Natürlich können die Pferde/Ponys auch besucht werden, und das täglich. Wichtig: Im Offenstall hält sich nur eine Person auf, die das Pferd/Pony holt, um keine Unruhe in der Herde zu stiften. Dies auch aus Sicherheitsgründen, damit es kein Gerangel gibt. Zu beachten ist ferner, dass wir (und auch die Pensionäre) am Sonntag unseren Ruhetag haben.

Der Gang über den Regenbogen

Wir sind täglich um unsere Schützlinge herum. Betreuen sie, schauen nach ihnen, nehmen sie auf den Putzplatz und lassen ihnen „Wellness“ bei der Fellpflege oder beim Schlabbern eines feinen Mashs angedeihen. Irgendwann ist aber die Zeit gekommen, wo das Weiterleben für ein Pferd/Pony keinen Sinn mehr macht. Sei es, weil es Schmerzen hat, oder einfach so alt geworden ist, dass es kein Futter mehr aufnehmen kann und keine Lebensqualität mehr hat. Dann setzen wir uns frühzeitig mit der Besitzerin/dem Besitzer in Kontakt, um das weitere Vorgehen und die zu ergreifenden Massnahmen zu besprechen, damit auch genügend Zeit fürs Abschiednehmen bleibt. Das sind auch für uns sehr traurige Tage, wenn wir ein Pferd oder Pony über den Regenbogen begleiten. Wir tun es mit aller Liebe und Konsequenz und mit Respekt dem Tier gegenüber.